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Münze feierlich präsentiert

By 19. September 2022No Comments

Der 22. September ist ein besonderes Datum: Ab diesem Tag ist die 20-Euro-Silbermünze zur Erinnerung an das Corvey-Jubiläum über die Filialen der Deutschen Bundesbank erhältlich. Ab Ende des Monats gibt es die Gedenkmünze auch in den örtlichen Banken. Das Bundesfinanzministerium hat sie in einer Gesamtauflage von etwa einer Million Stück herausgegeben.

Neben der Umlaufqualität „Stempelglanz“ zum Nennwert von 20 Euro gibt es die Münze auch in der Spiegelglanzversion. Letztere ist aber nur über die Münze Deutschland zu beziehen.

Ditmar Fischer – Ideengeber der Münze – bei der feierlichen Präsentation.

Als Ministerialdirigent Markus Becker vom Bundesfinanzministerium die Münze im Kaisersaal des Schlosses Corvey präsentierte, richtete sich der Dank der Gäste in erster Linie an Ditmar Fischer. Der Münz- und Briefmarkenexperte aus Stahle hatte 2016 schon die Idee, das 1200-jährige Bestehen der ehemaligen Benediktinerabtei und heutigen Welterbestätte Corvey mit einer Gedenkmünze zu würdigen. Bei der Kirchengemeinde St. Stephanus und Vitus fand er einen Kooperationspartner. „Sie sind ein Begeisterter und haben Ihr Ziel mit Beharrlichkeit und Sachverstand verfolgt“, hob Josef Kowalski, geschäftsführender Vorsitzender des Kirchenvorstandes, würdigend hervor.

Ministerialdirigent Markus Becker (links) überreichte eine Erstprägung an Künstler Pastian Prillwitz (von links), Initiator Ditmar Fischer, Motto-Ideengeberin Angelika Gabriel, Bürgermeister Daniel Hartmann, Pfarrdechant Dr. Hans-Bernd Krismanek und Michael Funk, Direktor der Herzog von Ratibor’schen Generalverwaltung.

Ditmar Fischer selbst war überwältigt, als der hohe Gast aus Berlin ihm ebenso wie Pfarrdechant Dr. Hans-Bernd Krismanek, Michael Funk (Direktor der Herzog von Ratibor’schen Generalverwaltung), Angelika Gabriel (Ideengeberin des Jubiläumsmottos „Wo der Himmel die Erde berührt“), dem Künstler Bastian Prillwitz und Bürgermeister Daniel Hartmann jeweils eine Erstprägung überreichte. Diese Präsente gehören zur Spiegelglanzversion der Münze.

Überzeugt hat die Gäste das Motiv von Bastian Prillwitz aus Berlin. Es zeigt das karolingische Westwerk, das ebenso wie die Civitas, der mittelalterliche Klosterbezirk, seit 2014 Weltkulturerbe ist, und auch die barocken Konventgebäude. „Durch die Kavalierperspektive gelingt es, die bedeutende Geschichte der Kloster- und Schlossanlage erlebnisreich nahe zu bringen“, lobte Ministerialdirigent Becker den Entwurf. Das Motiv vermittele ein detailliertes Bild Corveys, betonte Pfarrdechant Krismanek.

Dass eine Münze drei Seiten hat, machten sich die Gäste der Feierstunde ebenfalls bewusst. Die dritte Seite ist der Rand. Der trägt als Inschrift das Motto des Corvey-Jubiläums, „Wo der Himmel die Erde berührt”. Dieses Motto und mit ihm die Randschrift der Münze mache die geistliche Bedeutung Corveys als Ausgangspunkt zur Ausbreitung des Christentums und als Erinnerungsort für die Gegenwart deutlich, sagte Kirchenvorstand Josef Kowalski auch in Würdigung der Ideengeberin Angelika Gabriel. „Unser Motto zeugt von Tiefe, Substanz und Tragweite“,